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Netzwerk Häusliche Gewalt im Landkreis Stade
Das Netzwerk Häusliche Gewalt gibt es seit 2002, seitdem es das Gewaltschutzgesetz gibt. Ihm gehören Vertreter und Vertreterinnen aller Einrichtungen, die mit häuslicher Gewalt zu tun haben, an. Dazu gehören zum Beispiel BISS-Beratungsstelle (Das Netzwerk Häusliche Gewalt hat 2002 die Konzeption für die BISS-Beratungsstelle in Stade entworfen und sich für die Einrichtung dieser Stelle mit Mitteln des Landkreises eingesetzt), aber auch andere Beratungsstellen, der Kinderschutzbund, Gleichstellungsbeauftragte, Einrichtungen wie die Justiz, die Polizei, die Jugendämter, das Frauenhaus, Lichtblick und viele andere. Die Mitglieder des Netzwerkes sorgen im Hintergrund dafür, dass Sie als Opfer von häuslicher Gewalt gut informiert, beraten und betreut werden.
Das Netzwerk Häusliche Gewalt thematisiert diese Form der Gewalt öffentlich, so zum Beispiel 2005 mit der Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte!".
Kooperationspartner waren die Bäcker Kohrs aus Stade und Himmelpforten, Wichers aus Freiburg/E. und Hillert aus Harsefeld. Sie haben damals Brötchen in Tüten mit dem Aufdruck "Gewalt kommt nicht in die Tüte!" verkauft. Weitere Kooperationspartner waren die evangelischen und die katholischen Kirchen. So wurde in einigen Gottesdiensten die häusliche Gewalt durch die Pastoren thematisiert. Ein weiterer Kooperationspartner war außerdem das Tageblatt, das seine Leserschaft durch redaktionelle Beiträge und Anzeigen auf das Thema aufmerksam machte.
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Zamieœci³:
Julia Leonchuk
